System-
und Netzwerkmanagement
Bestandsaufnahme
und Analyse
- Erfassung von Netzwerkstrukturen und -komponenten, Server-
und Arbeitsplatzrechner
- Ermitteln der eingesetzten Betriebssystem- und Anwendungssoftware
- Analyse der Nutzung und Handhabung der EDV-Systeme durch
die Mitarbeiter
- Abfrage der zukünftigen Anforderungen an die Hard-
und Softwaresysteme
- Dokumentation in Form von Tabellen und Grafiken (Netzwerkschema
etc.)
Planung und Organisation
- Planung von Netzwerktopologien, Vernetzungsstrukturen und
Hardwarekomponenten
- Vorschläge für Betriebssystem- und Anwendungssoftware
- Erstellung von Investitions-, Zeit- und Schulungsplänen
- Vorschlag für die Integration von Internet-Technologien
(Kommunikation, Bestellwesen etc.)
- Anfertigung einheitlicher Formularvorlagen (gemäß
Corporate Identity)
Beschaffung
und Logistik
- Lieferanten- und herstellerunabhängige Beschaffung
passiver und aktiver Komponenten
- Kostenoptimierte Einkaufsorganisation und Bestellung
- Orts- und termingerechte Logistik von neuen Systemen
- Überwachung externer Lieferanten und Dienstleister
(Controlling)
Installation
und Inbetriebnahme
- Einrichtung von Netzwerkgeräten, Servern, Arbeitsplatzrechnern
und Peripherie
- Aktivierung von Systemen zur Datensicherheit, Virenschutz
und Datensicherung
- Installation und individuelle Konfiguration von Anwendungssoftware
- Anlegen und Konfigurieren von Internet- und eMail-Zugängen
Entwicklung
und Dokumentation
- Implementation technischer und kaufmännischer Software
- Domain- und Verwaltung von Homepages, Web-Promotion (Zugriffsstatistiken,
Suchmaschinen)
- Pflichtenhefterstellung für komplexe Software- und
Netzwerkprojekte
- Customizing vorhandener Anwendungssoftware (Komfort- und
Performanceverbesserungen)
- Dokumentation zum Einsatz von Hard- und Software im Unternehmen
Wartung und
Betreuung
- Maßnahmen zur Datensicherung und zum Virenschutz (Signaturaktualisierung)
- Permanente Verbesserung der Datensicherheit (Passwortpflege,
Stichprobentests)
- Aktualisierung der installierten Softwarepakete (Updates,
Tuning)
- Fortlaufende Unterstützung der Mitarbeiter (Tips und
Tricks)
- Zyklischer Hardwareaustausch und vorbeugende Wartung
Programmiererfahrung (Martin Hofmann)
Als Geschäftsführer
von Hofmann Software konnte ich noch vor dem Einsetzen des PC Booms im Alter
von 15 Jahren erste Programmiererfahrung mit Tischrechnern, Home- und Industriecomputern
in verschiedenen Basic-Dialekten sammeln und als erstes kommerzielles
Projekt ein Optimierungsprogramm zur Futtermittelberechnung erstellen. Nach
Anschaffung des ersten PCs erlernte ich, neben dem obligatorischen GW-/PC-BASIC,
mit der typisierten und strukturierten Sprache Pascal sowie in Assembler
zu arbeiten. Auch heute noch sind kritische und hardwarenahe Module unserer
Software in Makro-Asssembler programmiert.
Mitte
der 80er Jahre konnte ich den ersten Großauftrag realisieren: ein Rezepturführungs-
und Chargenprotokollierungssystem für ein Pharma-Unternehmen, erstellt
in GW-BASIC. Beginnend mit diesem Projekt gründete sich die bis heute andauernde
erfolgreiche Partnerschaft mit dem Ingenieurbüro TBS.
Bald kam die Anforderung ein Datenbanksystem mit zugehöriger
Programmiersprache zu verwenden. Als einer der ersten Anwender in Europa setzte
ich ab 1987 und bis heute die Clipper-Entwicklungsumgebung ein. Der ursprünglich
als Compiler für dBASE III Interpreter-Programme entstandene Clipper entwickelte
sich in den folgenden Jahren zu einem leitstungsfähigen Entwicklungssystem
mit objektorientierten Komponenten und Datenbanktreibern zur Einbindung verschiedenster
Dateiformate. Das erste größere Projekt war ein System für Materialwirtschaft
und Faktura in einem Transformatorenwerk. Mit der Clipper-Umgebung erstellte
ich ein vollständige Benutzeroberfläche mit Menüsystem, Editoren,
DataDictionary und Konfiguratoren, die Basis für die von uns in den Folgejahren
erstellten Anwendungen war, wie z.B. das Produktionsleitsystem DOSE MASTER.
Da sich nicht alle Anforderungen von Anwendungen softwaretechnisch
mit der Datenbankmanagementsprache Clipper abdecken ließen, implementierte
ich Externals in C und C++, wie z.B. eine Komponente zur Prozeßvisualisierung.
Für Kommunikationsmodule sowie die Erinrichtung einer Multitaskting-Umgebung
für Prozeßsteueraufgaben kam Makro-Assembler zum Einsatz.
Seit Mitte der 90er Jahre begann sich der Windows-Boom auch
auf die Software-Entwicklungswerkzeuge auszudehnen. Allerdings war eine Vielzahl
der Umgebungen für die Erstellungen von zuverlässigen, performanten
Anwendungen im Produktionsumfeld noch unausgereift und instabil.
Mit dem Xbase++ System setzen wir nun seit mehreren
Jahren ein System ein, das die Vorteile der etablierten Clipper-Sprache mit
der 32-Bit Welt unter Windows ideal kombiniert. Xbase++ ist ein komplett objektorientiert
aufgebautes System, das flexible Datenbankeinbindung, z.B. für Client-/Serversysteme
mit ODBC- oder nativen Treibern und Internetintegration bietet. Zur Zeit werden
unsere Anwendungsprogramme sukzessive auf Xbase++ umgestellt.
Durch die häufig an unsere Systeme angeschlossenen Prozeßrechner
verfüge ich über Grundkenntnisse in den SPS-Programmiersprachen Siemens
Step5/Step7. Während des Studiums versäumte ich es nicht auch
über den "Tellerrand" zu schauen und arbeitete mit der im Hostbereich
verbreiteten Sprache ADA sowie den Transputersprachen Occam und ParC sowie auf
verschiedenen UNIX- und AIX-Systemen.
Schnittstellen- und Systemintegration
Systeme im Produktionsumfeld
sind auf Informationsaustausch mit Maschinen, Prozeßrechnern oder Datenerfassungsgeräten
angewiesen, so z.Bmit . speicherprogrammierbaren Steuerungen, Wiegesystemen,
BDE-Terminals, Sonden, Meßsysteme u.a. Diese Geräte werden über
serielle Schnittstellen und Bussysteme angeschlossen; die Programmierung von
Schnittstellen war daher stets ein umfangreiches Betätigungsfeld neben
der reinen System- und Anwendungsprogrammierung.
Immer größere Bedeutung gewinnt auch die Anbindung
an übergeordnete HOST-Rechner oder Systeme der Unternehmensleitebene (ERP),
wie z.B. SAP. Im SAP-Bereich haben wir unter R/3 Erfahrungen mit den
Modulen SD, MM, WM und PP/PI sowie den Schnittstellentechniken RFC, iDOC und
BAPI, ebenso mit der SAP-eigenen Programmiersprache ABAP/4. Auch mit anderen
kommerziellen Systemen haben wir Transfermodule unterschiedlicher Ausprägung
realisiert, z.B. mit der verbreitetende betriebswirtschaftlichen Standardsoftware
Navision. Daneben wurde auch die Integration individueller Kundenanwendungen
z.B. zur Lagerhaltung realisiert, die mit dem Datenbanksystem Oracle
implementiert sind.
Projektmanagement / Business Skills
Als Entwickler
von Middleware-Projekten in Betrieben gilt es häufig Schnittstellen mit
der Feld- und Maschinenebene sowie der Unternehmensleitebene unter Verwendung
von internen EDV-Ressourcen zu realisieren. Dabei sind neben den technischen
Details häufig jedoch "menschliche" Schnittstellen zu berücksichtigen
und psycholigische Grenzen zu überwinden, da nicht alle Beteiligten das
Gesamtprojekt konzeptionell und funktional vor Augen haben und daher häufig
versuchen ihren Aufgabenteil hermetisch nach außen abzuriegeln.
Aus diesem Grund übernehmen wir in großen Projekten
dieser Art die Moderatorfunktion zwischen den beteiligten Projektpartnern. Grundlage
der Aufgabenverteilung ist dabei z.B. ein nach den Vorgaben des Kunden erstelltes
Pflichtenheft, in dem wir unsere Erfahrungen aus ähnlichen Projekten einbringen
können. Dabei helfen häufig branchenübergreifende Erfahrungen
ebenso wie die perspektivische Sicht als externer Berater, der nicht in das
firmeninterne Kompetenzraster eingebunden ist. Die weitere intensive Begleitung
des Projekts durch Festlegen und Verfolgung von Meilensteinen und sukzessive
Inbetriebnahmeschritte stellt die zügige Implementierung und den erfolgreichen
Projektabschluß beim Kunden sicher.
Auch für alternative und neue Formen des (Software-)
Projektmanagements wie z.B. ´XP´ (eXtreme Programming) sind wir
offen.
Die sinnvolle Verwendung
von Multimedia-Komponenten kann Informationen aus technisch orientierten Anwendungen
in ansprechender und leichtverständlicher Form aufbereiten. Animierte Hilfssysteme
erleichtert die Einarbeitung von Mitarbeitern und steigern die Motivation.
Durch Verwendung von Internetfunktionalitäten, wie z.B. eMail, können
Anwendungen wesentlich kommunikativer und produktiver gestaltet werden, z.B.
Einbindung eines Bestellwesens per eMail. Auch der Fernzugriff und Wartung,
entsprechend gesicherte Verbindung vorausgesetzt, erlauben die ortsunabhängige
Verwendung von Anwendungen und deren Administration.
Wir übernehmen auch die Beratung bei der Integration
von Internetfunktionen in bestehende lokale Netzwerke sowie die Erstellung von
Internetpräsenzen.
Für Multimedia-Arbeiten setzten wir führende Designtools
ein: Macromedia Director, DreamWeaver, FireWorks, Adobe
PhotoShop sowie die 3D-Animationssoftware TrueSpace. Für
die Erstellung portabler Dokumentationen und Brochuren kommen Adobe Acrobat
und Destiller zum Einsatz. Für Standardaufgaben setzen wir die bekannten
Officepaketes sowie Grafik- und HTML-Editoren ein.
Mit besonderem Interesse beschäftigen wir uns seit einiger
Zeit mit der Sprache XML (eXtensible Markup Language), mit der ein struktureller
Brückenschlag zwischen Multimedia- und Datenbankanwendungen über Systemgrenzen
hinweg ermöglicht wird. XML wird als plattformübergreifender Standard
in eine Vielzahl zukünftiger Entwicklungen einfließen, so z.B. auch
in Microsofts .NET-Strategie.